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  • Felix Wachholz

Trainingskonzept eSport | Unterschiede zum “klassischen Sport”

Unterscheidet sich die Trainingsplan-Erstellung zwischen eSportlern und traditionellen Sportlern? #esport #fitnesstrainer #training

Um diese Frage beantworten zu können, muss zuerst die Frage geklärt werden, was Training eigentlich ist. Ein Training muss geplant und organisiert sein und es muss ein Ziel verfolgt werden.

Betrachtet man diese Definition wird ersichtlich, dass sich die Trainingsplan-Erstellung zwischen einem eSportler und traditionellen Sportlern grundsätzlich sehr ähnelt. Allerdings bringt sie eigene Herausforderungen mit sich, auf die wir im Folgenden eingehen möchten.


Die Trainingsplan-Erstellung zwischen einem eSportler und traditionellen Sportlern ähnelt sich grundsätzlich sehr.

Im Groben ist die Konzeptionierung wirklich gleich: Es gibt ein Ziel, das strukturiert verfolgt wird. Beispielsweise will ein Team oder ein Einzelspieler bei der nächsten Season ins Finale kommen. Um das zu schaffen müssen zielgerichtete Maßnahmen gesetzt werden.

Generell sollte es bei eSportlern ein In-Game Training und ein sportliches/konditionelles Training geben, um alle notwendigen Maßnahmen abzudecken. Vergleicht man das mit bspw. Fußballern, ist dieser Prozess immer sehr ähnlich. Auch im beliebtesten Sport in Deutschland Fußball, gibt es auch das spezifische Training, indem fußballspezifische Strategien und Fertigkeiten (passen, schießen, usw.) trainiert werden. Dazu gibt es aber auch ein Training zur Verbesserung der konditionellen Fähigkeiten (bspw. Ausdauer, Koordinationsfähigkeit). Die spezifischen Fertigkeiten bauen nämlich auf den Grundfähigkeiten auf. Wird ein Fußballer nach 10 Minuten vom Laufen schon müde, kann er noch so gut in seinen Fertigkeiten sein und trotzdem werden die anderen immer einen Schritt voraus sein. Ganz einfach, weil er gar nicht dazu kommt, seine Qualitäten zu zeigen.


Was ist jetzt aber nun der Unterschiede bei der Trainingsplan-Erstellung im eSport?


Ein großer Punkt ist mit Sicherheit der Zeitfaktor im eSport und Gaming. Da eSport in Österreich noch nicht so professionalisiert ist und auch Förderungen großteils noch fehlen, steht generell weniger Zeit zur Verfügung, da die Spieler noch anderen Verpflichtungen nachgehen müssen.

Da das In-Game Training natürlich nicht zu kurz kommen soll, sind die zeitlichen Ressourcen für ein sportliches Training begrenzt. Das Training muss also möglichst zeiteffizient gestaltet werden. So ist es z.B. vielen eSportlern und Gamern wichtig, dass das Training zu Hause und ohne Geräte durchführbar ist, um so schon mal Zeit zu sparen.

Da ein Training immer an die notwendigen motorischen Fähigkeiten angepasst werden muss, unterscheidet sich die Trainingsplanung in diesem Bereich auch etwas im Vergleich zu anderen Sportarten. Ein eSportler braucht andere motorische Fähigkeiten als ein Skifahrer. Aber diese Unterschiede sind auch zwischen den traditionellen Sportarten zu erkennen, man denke nur an einen Badminton- und einen Rugby-Spieler.


Zusammengefasst kann gesagt werden, dass sich die generelle Trainingsplan-Erstellung zwischen traditionellen Sportarten und eSport kaum unterscheidet. Letzten Endes nur in der Wahl der für die Erreichung der Ziele und Verbesserung der benötigten Fähigkeiten eingesetzten Trainingsmethoden. Wichtig ist, dass es einer genauen Analyse, sowie einer ständigen Anpassung bedarf. Training heißt nämlich nicht nur einmal was machen, sondern ein Ziel zu verfolgen und die Trainingsreize ständig neu anzupassen.


Frei nach dem Motto "Einmal ist keinmal"!



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