Suche
  • Felix Wachholz

Die Sportfrage! | Ist eSport als Sport zu sehen?

Eine emotionale Debatte, zu der wir mit unserer ganz eigenen Auffassung beitragen möchten. #esport #fitnesstraining #workout

Ob eSport als Sport anerkannt werden soll oder nicht wird nicht nur in der eSport Szene heiß diskutiert. Wir beschäftigen uns heute aber nicht explizit mit der Frage ob eSport, Sport ist, sondern vielmehr damit, wie beide voneinander profitieren können.

Zerlegt man die Bewegungen während eines Games mal in alle Teilbewegungen, so werden die Parallelen zum klassischen Sport ganz klar ersichtlich.

Trotzdem kurz unsere Meinung zu der zentralen Frage, ob wir eSport als Sport sehen: Ja, für uns ist eSport mit Sport gleichzusetzen. 400 Klicks pro Minute, dabei trotzdem genauste Bewegungen mit Maus oder Controller im Millimeterbereich und höchste Konzentration über mehrere Stunden. Für uns sind das physische (motorische) und psychische (mentale) Fähigkeiten, die trainierbar sind und durch die man besser sein kann als andere. Zerlegt man die Bewegungen während eines Games mal in alle Teilbewegungen, so werden die Parallelen zum klassischen Sport ganz klar ersichtlich. Ein eSportler braucht genau wie bspw. ein Fußballspieler gute Antizipation, Reaktion und vor allem aber auch Schnelligkeit und Präzision und diese speziellen, sportmotorischen Fähigkeiten können ganz gezielt trainiert werden. Das Training der einzelnen Fähigkeiten führt dann in weiterer Folge zu InGame Verbesserungen, da bspw. schneller und präziser reagiert werden kann.


Das ist für uns bereits sehr nah am klassischen Sport. Zudem ist es im Wettkampf austragbar, was ebenfalls wichtig für den sportlichen Gedanken ist. Wir verstehen aber jeden der sagt, dass ihm beim eSport die Bewegung fehlt und ja, man wird durch Zocken allein seine Gesundheit nicht fördern. Dieses Problem hat der Hochleistungssport ab einem gewissen Level aber auch. Zudem gibt es viele Sportarten, in denen die Bewegungen sehr minimalistisch sind und die trotzdem als vollwertige Sportarten anerkannt werden, wie beispielsweise Schach, Golf, Automobilsport oder Darts. Dennoch benötigt man in diesen Sportarten spezielle Fähigkeiten um erfolgreich zu sein, genau wie im eSport. Und es gibt noch eine Parallele: Neben dem Training dieser speziellen Fähigkeiten ist eine allgemeine gute Fitness ebenfalls von Vorteil. Durch eine gute körperliche und mentale Fitness kann die Konzentration und der Fokus bei langen Sessions besser aufrechterhalten werden. Es kann also vor allem zum Schluss, wenn Kontrahenten schon müde werden, nochmal ordentlich einer draufgelegt und das Game für sich entschieden werden.


Genau hier kommt schließlich die Sportwissenschaft ins Spiel. Die seit Jahren gut erforschten Methoden der Sportwissenschaft können also auch direkt für den eSport genutzt werden, um die Leistung aufs nächste Level zu bringen. Methoden des klassischen Sports gezielt und richtig eingesetzt, bringen nicht nur Muskeln zum wachsen, sondern resultieren für eSportler auch in unmittelbaren InGame-Verbesserungen.

Für uns stellt sich also primär nicht die Frage, ob eSport Sport ist. Wir wollen vielmehr zielführende und gut erforschte Trainingsmethoden aus dem klassischen Sport in den eSport implementieren und somit den eSport aufs nächste Level bringen.


Übrigens: Es vor kurzem ist eine Studie veröffentlicht worden die das klassische Vorurteil, dass alle Gamer übergewichtig sind widerlegt hat.



0 Ansichten

FAQ

  • Facebook - White Circle
  • YouTube - Weiß, Kreis,
  • Twitter - White Circle
  • Instagram - White Circle

© 2018 - 2020 by Digital Fitness

eSports Trainer with ❤️ from Austria

Impressum | Datenschutzerklärung